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Website-Kosten · Ratgeber

Was kostet eine Website für ein Kleinunternehmen?

Eine ehrliche Antwort mit konkreten Zahlen — von einem Freelancer, der selbst Angebote schreibt. Keine Standardfloskeln, sondern nachvollziehbare Preise und klare Kostenfaktoren.

Zwischen 500 und 15.000 € — je nach Anspruch

Eine professionelle Website für ein kleines Unternehmen kostet typischerweise zwischen 500 und 3.000 € beim Freelancer, zwischen 2.000 und 8.000 € bei einer Agentur, oder 10–30 €/Monat bei einem Baukasten wie Wix oder Jimdo. Dazu kommen laufende Kosten für Domain (~12 €/Jahr) und Hosting (~5–25 €/Monat).

Diese Spanne ist riesig — und genau deshalb hilft es wenig, „was kostet eine Website" zu googeln und die erste Zahl zu nehmen. Entscheidend ist, was Sie für den Preis bekommen. Und da unterscheiden sich die Optionen grundlegend.

Wichtig: Alle Preise auf dieser Seite sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG wird bei meinen Leistungen keine Umsatzsteuer berechnet (Kleinunternehmerregelung).

Was den Preis einer Website beeinflusst

Fünf Faktoren bestimmen, ob Ihre Website 600 € oder 6.000 € kostet. Wenn Sie diese verstehen, können Sie Angebote realistisch einschätzen — unabhängig davon, bei wem Sie beauftragen.

Seitenanzahl & Umfang

Eine Onepage-Website mit drei Abschnitten ist weniger Arbeit als fünf Einzelseiten mit individuellen Layouts. Mehr Seiten bedeuten mehr Struktur, mehr Inhalte, mehr Abstimmung.

Design: Template oder individuell

Ein angepasstes Fertig-Template kostet weniger als ein komplett eigenes Design. Aber: Templates sehen oft generisch aus und bieten weniger Flexibilität bei der Nutzerführung.

Funktionen & Extras

Kontaktformular, Online-Terminbuchung, Bildergalerie, Blog, Mehrsprachigkeit — jede Zusatzfunktion erhöht den Aufwand. Überlegen Sie vorher, was wirklich nötig ist.

Inhalte & Texte

Liefern Sie fertige Texte und Bilder, wird es günstiger. Muss der Entwickler Inhalte konzipieren, fotografieren lassen oder formulieren, steigt der Preis.

Technik & Rechtssicherheit

DSGVO-konforme Umsetzung, SSL, Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG, seit Juni 2025), SEO-Grundoptimierung — das kostet Expertise. Bei seriösen Anbietern ist das im Preis enthalten, bei Billigangeboten fehlt es oft.

Freelancer vs. Agentur vs. Baukasten

Drei Wege zur eigenen Website — mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Dieser Vergleich zeigt, was Sie realistisch erwarten können.

KriteriumFreelancerAgenturBaukasten
Kosten (einmalig)500–3.000 €2.000–10.000 €0 € (Template)
Laufende Kosten5–15 €/Monat50–200 €/Monat10–30 €/Monat
Individuelles DesignJa, komplettJa, komplettEingeschränkt (Template)
DSGVO & RechtssicherheitIm Preis enthaltenIm Preis enthaltenEigenverantwortung
Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG)Je nach AnbieterJe nach AgenturSelten konform
SEO-OptimierungBasis inklusiveOft ZusatzpaketBegrenzt möglich
Persönlicher AnsprechpartnerDirekt, 1 PersonWechselnde KontakteSupport-Ticket
Umsetzungsdauer4–6 Wochen6–12 WochenSofort (Template)
Eigentum am CodeSie erhalten allesSie erhalten allesAn Plattform gebunden
Achtung bei Baukästen: Wix, Jimdo & Co. sind günstig im Einstieg, aber Sie sind an die Plattform gebunden. Die eigene Domain mitzunehmen ist möglich, den Inhalt und das Design zu exportieren aber nur eingeschränkt. Bei einem späteren Umstieg auf eine professionelle Lösung fangen Sie oft bei null an.

Was kostet eine Website konkret? Drei Szenarien

Abstrakte Preisspannen helfen wenig, wenn Sie ein Gefühl für Ihr eigenes Projekt brauchen. Hier drei typische Szenarien aus meiner Praxis — mit echtem Leistungsumfang und realistischen Preisen.

ab ca. 599 €

Heilpraktikerin, Erding

Onepage-Website mit Leistungsübersicht, stimmigem Praxis-Design und niedrigschwelliger Kontaktaufnahme. Responsives Design, DSGVO-konform, SEO-Grundoptimierung. Texte und Bilder liefert die Kundin selbst.

  • 1 Seite, 4–5 Abschnitte
  • Impressum & Datenschutz
  • Google Search Console
  • Support nach Launch

ab ca. 1.200 €

Physiotherapie-Praxis, Ebersberg

Mehrseitige Website mit Leistungsseiten pro Behandlung, Team-Vorstellung, Kontaktseite mit Terminbuchung und Anfahrtsbeschreibung. Individuelles Design, passend zur Praxis-Identität.

  • 6–8 individuelle Seiten
  • SEO für lokale Auffindbarkeit
  • Google My Business Einrichtung
  • Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG)

ab ca. 390 €

Website-Audit für bestehende Seite

Ihr Webauftritt existiert bereits, aber Sie wissen nicht, ob er DSGVO-konform und barrierefrei ist? Ich prüfe Ihre Website systematisch und liefere einen Bericht mit konkreten Handlungsempfehlungen.

  • DSGVO & Datenschutz-Prüfung
  • Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG)
  • Ladezeit, SEO & Mobile-Check
  • Bericht mit priorisierten Sofortmaßnahmen

Was nach dem Launch an Kosten anfällt

Die Erstellung ist die größte Investition — aber nicht die einzige. Damit Ihre Website langfristig funktioniert, fallen laufende Kosten an. Die gute Nachricht: Sie sind überschaubar.

PostenTypische KostenPflicht?
Domain (.de)8–15 €/JahrJa
Hosting (Vercel, Netlify)0–20 €/MonatJa
SSL-Zertifikat0 € (bei modernem Hosting inklusive)Ja
InhaltsänderungenNach Aufwand oder PauschaleOptional
Technische WartungNach AufwandEmpfohlen
E-Mail-Postfach (info@ihredomain.de)1–5 €/MonatEmpfohlen

Bei modernen Hosting-Plattformen wie Vercel (die ich standardmäßig nutze) fallen im Hobby-Tarif gar keine Kosten an. Für die meisten Kleinunternehmen reicht das aus. Domain und E-Mail zusammen kosten unter 50 €/Jahr.

Worauf Sie bei Website-Angeboten achten sollten

Ob Sie bei mir beauftragen oder woanders — diese Punkte helfen Ihnen, Angebote realistisch zu bewerten.

  • Festpreis oder Stundensatz? Festpreise geben Ihnen Planungssicherheit. Bei Stundensätzen ist das Endergebnis ein Schätzwert.
  • Was ist im Preis enthalten? Fragen Sie explizit nach: Impressum, Datenschutz, SEO, Barrierefreiheit, responsive Design, SSL. Fehlt etwas davon, ist es kein vollständiges Angebot.
  • Wem gehört die Website? Sie sollten den vollständigen Code, die Domain und alle Zugangsdaten erhalten. Bei Baukästen ist das oft nicht der Fall.
  • Was kostet eine Änderung nach Launch? Seriöse Anbieter nennen Ihnen vorab, was kleinere Textänderungen oder Ergänzungen kosten.
  • Gibt es einen festen Ansprechpartner? Bei Agenturen wechseln Kontaktpersonen. Fragen Sie, wer Ihr Projekt von Anfang bis Ende betreut.
  • Referenzen? Schauen Sie sich fertige Projekte an. Sind sie online, auffindbar, mobiltauglich? Oder nur Screenshots? Meine bisherigen Projekte ansehen.

FAQ

Häufige Fragen zu Website-Kosten

  • Weil der Leistungsumfang völlig unterschiedlich ist. Ein Baukasten-Template für 10 €/Monat ist kein Vergleich zu einer individuell entwickelten Website mit SEO-Optimierung, DSGVO-Konformität und persönlicher Betreuung. Vergleichen Sie immer, was im Preis enthalten ist — nicht nur die Zahl.

  • Bei mir nicht. Der genannte Preis ist ein Endpreis — keine versteckten Stundensätze, keine Nachforderungen. Laufende Kosten (Domain, Hosting) fallen separat an, aber ich nenne diese vorab transparent. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

  • Ja — wenn sie Ihnen Anfragen bringt. Eine einzige Kundenanfrage, die über Ihre Website kommt, kann den gesamten Projektpreis rechtfertigen. Die Frage ist nicht, ob Sie sich eine Website leisten können, sondern ob Sie es sich leisten können, online nicht auffindbar zu sein.

  • In der Regel ist ein Freelancer 30–50 % günstiger als eine Agentur — bei gleichem Ergebnis. Agenturen haben Overhead: Projektmanager, Bürokosten, Hierarchien. Als Freelancer arbeite ich direkt mit Ihnen, ohne Zwischenschicht. Sie zahlen für die Arbeit, nicht für den Apparat.

  • Ja. Üblich ist eine Aufteilung: 50 % bei Projektstart, 50 % nach Fertigstellung. Bei größeren Projekten sind auch individuelle Vereinbarungen möglich — das besprechen wir im Erstgespräch.

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